LEGASTHENIE


Unter Legasthenie (von lat. legere „lesen“ sowie altgriechisch asthéneia „Schwäche“, wörtlich also Leseschwäche) - auch Lese-Rechtschreibschwäche oder LRS genannt - versteht man eine massive und lang andauernde Störung des Erwerbs der Schriftsprache. Die betroffenen Personen (Legastheniker) haben Probleme mit der Umsetzung der gesprochenen zur geschriebenen Sprache und umgekehrt. Als Ursache werden eine genetische Disposition, Probleme bei der auditiven und visuellen Wahrnehmungsverarbeitung, der Verarbeitung der Sprache und vor allem bei der phonologischen Bewusstheit angenommen. Ca. 5 – 15 % einer Schulklasse sind davon betroffen. Bei frühzeitiger Erkennung können die Probleme mit Hilfe eines professionellen Trainings meist sehr gut kompensiert werden.

Um schon vorweg einen Einblick in die Thematik zu erhalten und den Verdacht einer eventuell vorliegenden Legasthenie bei Ihrem Kind zu überprüfen, biete ich folgende Auflistung an:


Mögliche Hinweise                                                                                         Ja              Nein

Das Erlernen des Klarsprechens erfolgte später als erwartet, Phrasen wurden vermischt bzw. verwechselt.

 

 

Ihr Kind verwechselte/verwechselt ähnlich klingende Wörter, verwendete/verwendet Ersatzwörter (z. B. Lampenschirm für Laternenpfahl) oder Kunstwörter (z. B. Wasseral für Mineralwasser).

 

 

Ihr Kind hatte/hat Schwierigkeiten bei der Verwendung von richtungsweisenden Wörtern (hinauf/hinunter, innen/außen).

 

 

Ihr Kind lernte nur mit großer Mühe das Binden von Schleifen, Schuhbändern, …

 

 

Ihr Kind hatte/hat Probleme beim Reimen von Wörtern.

 

 

Ihr Kind hatte/hat große Schwierigkeiten beim Erlernen des Lesens und Schreibens.

 

 

Ihr Kind vertauscht oftmals und fortlaufend Buchstaben (b/d) und Zahlen (15/51).

 

 

Ihr Kind hat Schwierigkeiten beim Behalten des Alphabets.

 

 

Ihr Kind hatte/hat Probleme beim Herausfinden eines nicht dazupassenden Wortes.

 

 

Die richtige Reihenfolge der Wochentage, Monate und Jahre gelingt Ihrem Kind nur mit großer Mühe.

 

 

Das Schriftbild Ihres Kindes ist sehr unleserlich, sein Schreibstil ist verkrampft.

 

 

Die Hausübungen werden in extrem langsamen Tempo erledigt.

 

 

Während der Arbeit mit Symbolen (Buchstaben, Zahlen) lässt sich Ihr Kind sehr leicht ablenken und es fällt ihm schwer seine Gedanken zu sammeln.

 

 

Unter Stress hat Ihr Kind noch größere Probleme beim Lesen und Schreiben.

 

 

Ihr Kind hat Schwierigkeiten beim Umsetzen von Gehörtem ins Geschriebene, ähnlich klingende Laute können nicht oder nur sehr schwer auseinander gehalten werden.

 

 

Ihr Kind hat auffallend oft „gute“ und „schlechte“ Tage.

 

 

Obwohl Sie zu Hause fleißig mit Ihrem Kind üben, macht es bei der Ansage oder beim Lesen immer wieder übermäßig viele Fehler.

 

 

 

Haben Sie mehr als 5 Hinweise mit „ja“ beantwortet? Es könnte der begründete Verdacht einer Legasthenie vorliegen.
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